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Einsatzart: Hilfeleistung (RD WASSERNOT 0)

Hilfeleistung (RD WASSERNOT 0)

Am 15. Juli 2026 wurden wir gegen 17:20 Uhr zu einem Einsatz im Bereich Iller, Kempten alarmiert. Wir rückten mit neun Einsatzrkäften aus.
Zudem wurde durch unsere Ortsgruppe der Einsatzleiter Wasserrettungsdienst gestellt.

Eine Polizeistreife hatte zuvor zwei Jugendliche gesichtet, die mit einer Luftmatratze auf der Iller unterwegs waren. Bei einer erneuten Kontrolle kurze Zeit später konnten die beiden jedoch nicht mehr angetroffen werden. Angesichts der zu diesem Zeitpunkt vorhergesagten Unwetterlage und der damit verbundenen Gefahr entschied die Einsatzleitung, unsere SEG zur Unterstützung der Suche zu alarmieren.
Mit unserem Motorrettungsboot suchten wir den betroffenen Bereich der Iller ab, unterstützt durch zwei Drohnen der Feuerwehr Haldenwang sowie der Werkfeuerwehr 3M Kempten.
Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz beendet, da weder die beiden Jugendlichen noch die Luftmatratze gefunden werden konnten. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte waren sie vermutlich an einer Sandbank ausgestiegen.

Der Einsatz wurde nach zwei Stunden beendet.

Bezugsmeldung der Polizei (Link):

Jugendliche treiben mit Luftmatratze auf der Iller

KEMPTEN. Am Mittwochabend, 15.07.2026, sichtete eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kempten zwei Jugendliche, die mit einer Luftmatratze auf der Iller unterwegs waren. Aufgrund der bestehenden Unwetterlage konnte eine Gefahr für die Jugendlichen nicht ausgeschlossen werden, weshalb eine Suche eingeleitet wurde. Die Iller wurde mithilfe von Drohnen, der Wasserrettung und der Feuerwehr Haldenwang abgesucht. Die Jugendlichen wurden nicht mehr gesichtet und sind vermutlich an einer Sandbank ausgestiegen. Die Einsatzkräfte stellten die Suche daraufhin ein. (PI Kempten)

THL Rettung Großtier (z. B. Kuh, Pferd) (THL GROßTIERRETTUNG)

Am 05. Juni 2025 wurden wir gegen 09:30 Uhr zu einem Einsatz im Bereich Krugzell alarmiert. Zwei Schumpen waren in die Iller geraten und rund 3,5 Kilometer flussabwärts getrieben. An einem steilen Ufer konnten sie sich nicht mehr selbst befreien.
Die Wasserwachten Altusried und Kempten rückten mit einem Motorboot an und brachten die panischen Tiere, gesichert am Boot, ans gegenüberliegende Ufer. Dort unterstützte die Feuerwehr bei der weiteren Rettung. Mit Hilfe eines Traktors und einer Seilwinde gelang es schließlich, beide Tiere unversehrt aus dem Uferbereich zu befreien.

Wir waren mit drei Einsatzkräften beteiligt. Der Einsatz war für uns nach knapp drei Stunden beendet.